Beiträge mit dem Schlagwort: Fischerei

Fischen vor Agia Roumeli

Ich habe ja lange nichts mehr von mir sehen lasse….aber das soll sich für heute zumindest mal wieder ändern!!! Erst einmal vorab…uns allen gehts prima..alle fünfe sind wir gesund und munter …..

Die letzten drei Tage waren aber mal wieder besonders schön, aufregend, lustig aber auch sehr anstrengend….. Familie Arbeit Freizeit, das läuft ja bei uns alle zusammen…wir arbeiten alle zusammen und versuchen somit jeden Moment Freizeit auch gleich zu nutzen…. so wie z.B die letzten Tage beim Fischen vor Agia Roumelis Küste….einfach herrlich dort…auch wenn die Arbeit wirklich sehr hart ist….die Jungs machen das irre toll…ich bin immer wieder baff wenn ich sehe wie gut die sich mit allem auskennen…die sind viel viel fitter als ich 😦  !!!!

Vor drei Tagen sind wir Nachmittags nach Agia Roumeli gafahren und haben dort unsere Netze ausgelgt…das dauerte schon seine Zeit, gut 3 Stunden bis alle Arbeit getan war…knapp 4 Km Netze lagen dann im Wasser…..aber wenn alle mitanpacken gehts doch ganz gut!! Wir sind dann an den „Hafen“ ganz im Westen der Bucht von Agä Roumeli gefahren und haben dort unser Kaiki vertaut und uns noch einen schönen Abend gemacht…. ich hatte eine Kleinigkeit zu Essen von zu Hasue dabei…gekochte Eier ,Salat, Wurst Brot … das hatte schon gelangt um die Mäuler zu stopfen !!!   Dann noch ein wenig den Abend genossen…die Ruhe…den Sternenhimmel…und recht früh hatten wir uns dann auch schlafen gelegt….

Am nächsten Morgen sind wir mit dem ertsen Tageslicht wachgeworden und haben die Arbeit begonnen…. Netze einziehen…. Netze die eher voll mit Steinen, Algen, Seeigln und sonstigem war aber weniger mit Fisch ….. dennoch ging das säubern der Netze relativ flott…. Einer Zog die Netze ein…einer am Steuer und die anderen machen sich sofort an die schmutzigen Netze und den Fisch….                           als alle Netze eingezogen waren sind wir Richtung Ag.Pavlos strand gefahren….haben dort den Anker geworfen und wietergearbeitet….bis die Netze wieder bereit waren auf´sgelegt zu werden…. dann gab es etwas Freizeit und Spaß für die Kinder und mich…. vom Boot ins kristallklare Meer springen…was gints besseres!!!!!! Aber auch jede Pause geht mal zu Ende…die Arbeit geht weiter…und so fuhren wir wieder raus um die Netze wieder auszulegen,….. neuer TAg neues Glück……es ging alles reibungslos ohne größeren Probleme…prima!!!!

Leider hatten wir nicht genug Essen dabei um auch die Zweite NAcht dort zu bleiben…so fuhren wir nach Chora Sfakion zurück….aber irgendwie fanden wir es schon sehr schade und ich habe Kosta dann überredet etwas zu Essen…und noch etwas Nachschub an Essen mitzunehmen und gleich abends wieder zurück nach Ag. Roumeli zu fahren und die NAcht auf dem Boot zu schlafen…. naja und so haben wir es dann auch gemacht…..am Abend schon in der Dunkelheit fuhren wir also wieder gen Westen…herrlich im Dunkeln auf dem Meer…und was ein Sternenhimmel…wir hatten auch recht viele Sternschnuppern gesehen…..wie gut, dass Kosta die Küste auch im Dunkeln erkennt…sicher hat er uns an eine gute Stelle gebracht…den Anker geworfen und alles fahr bereit für die NAchtruhe….da wir auch müde und erschöpft waren schliefen wir auch gleich ein….

Nächster Tag….wieder mit dem ersten Tageslicht ging die Arbeit los…Netze einziehen!!!!!  Aber ojeee was sahen wir denn da…das was einem Fischer so ganz und gar nicht passt…. eine Robbe im Bereich unserer Netze….und tatsache sie hat geräubert….und zeigte uns auch immer schön ihre Beute…..das ist wirklich nervend…..aber auch einfach ein tolles Ereignis…. so nah ist man nicht immer an den Robben!!!!

Und dann auch noch das!!! Die Leitung der Gangschaltung war gerissen…. große Panne!!!! Aber Wir hatten zum Glück Ersatzteile dabei und Kosta kann gut tüfteln also hatte er die Gangschaltung reperiert…das dauerte allerdings gut über eine Stunde…und es war sehr sehr heiß auf dem Meer…mit wenig Schatten… das hatte wirklich an unseren Nerven gerissen!!!! Kosta hatte es aber geschafft und die Arbeit ging weiter…leider nicht sehr efolgreich aber nunja….so ist es eben!!!! Als wir alle Netze eingezogen hatten gingen wir wieder in der Nähe vom Ag. Pavlos Strand vor Anker…. es gab eine Kleinigkeit zu Essen und wir brauchten etwas Ruhe!! Kosta und ich legten uns etwas aufs Ohr…das sollten die Jungs eigentlich auch tun…aber wollten sie nicht…sie arbeiteten fleißig weiter an den Netzen…WAU RESPEKT!!!!

Es gab aber auch wieder Spaß…wieder ging es zum Schwimmen…und wieder unbeschreiblich schön!!!!! Das Meer ist so blau…es war angenehm weder zu warm noch zu kalt…. unter uns Sand…herrlich!!!!!

NAchmittags ging es dann wieder los mit Arbeiten…die Netze müssen wider ins Wasser….. wieder ging es recht gut alles….und dann ab nach Hause…..

Jetzt im Moment wo ich hier schreibe sind meine Männer draußen und ziehen die Netze wieder ein…ich habe heute freibekommen….und werde jetzt das Lieblingsessen der Jungs kochen…Makaronia me Kyma (Nudeln mit Hackfleisch) ….

Ich bin wirklich stolz auf meine Jungs….. !!!!!!!!!!!!!!!!!

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Bilder zur Fischerei

Heute möchte ich eigentlich nur ein paar alte Bilder posten….die Qualität ist nicht gut, die Bilder sind gescannt….aber ich wollte auch nur einen kleinen Einblick in meine Fischerfamilie geben….die Bilder sind nicht mehr ganz aktuell….meine drei Jungs sind inzw. schon wieder ein paar Zentimeter gewachsen…;-)

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Mit Kosta AUF Gavdos

Es ging mal wieder nach Gavdos…wie üblich…morgens noch einkaufen…mittags noch einmal gut essen und dann geht es los….das Wetter ist super, nur ein kleines Lüftchen und ich immer auf meinem Stammplatz….ganz vorne am Bug, damit ich sehe wie das Kaiki durch das Meer gleitet….

Dieses mal ging es in die Sarakiniko-Bucht an der Nordseite der Insel…das Wetter hat umgeschlagen, es war nicht mehr ganz so Windstill…aber egal, Arbeit ist Arbeit….Kosta war es allerdings nicht ganz geheuer und wir sind in den Hafen..Karave…gefahren. Und zu unserem Erstaunen waren wir da nicht alleine….es waren insgesammt an die 10 Kaikis dort versammelt…einige davon waren aus Italien…ja, richtig gelesen, Italien! Einige Italiener machen sich auf den Weg in die griechischen Gewässer… diese an jenem Tag waren auf der Heimreise nach Italien und legten einen Zwischenstopp in Gavdos ein….Die Italienischen Kaikis waren leicht von unseren zu unterscheiden…sie waren viel viel tiefer…das Deck ist fast auf Wasserhöhe….der Hafen Karave ist nicht arg groß, so mußte man von einem Kaiki über das andere steigen um an Land zu kommen…ein nicht immer leichtes Verfangen……Abends saßen wir bei Giorgo und Vangelio in der Taverne…gegessen hatten wir schon auf dem Kaiki…es gab nur einen kleinen „Absacker“…die Männer unterhielten sich und ich genoß es einfach nur…es war zuuu schön..nicht einmal die Schaben an der Hauswand konnten mich beeindrucken….in der Nacht legten die Männer doch noch die Paragadia aus…ich hatte geschlaaafen, bekam davon nichts mit!!! Erst am Morgen als sie die Paragadia wieder einzogen…und es war toll..wir waren in Tripiti an der Südostküste…und kosta zeigte mir den bekannten „Stuhl“….auf der Felsküste haben sie einen überdimensionalen Stuhl errichtet…. als Symbol des südlichsten Punktes Europas…irre dieser Anblick…schade, das ich keine eigenen Bilder habe…

Der Fang war nicht seht gut…es gaben starke Strömungen und auch das Wetter spielte nicht mit….so fuhren wir wieder in die Karave. Kosta erzählte mir von seiner Jugend…wie sie auf Gavdos Anginares / Artischocken gepflückt und gegessen hatten und beschloß mit mir dort hinzugehen….Kosta und ich machten uns also auf den Weg…wir liefen die Straße hinauf und es war ein gigantischer Anblick auf den Hafen mit den vielen Kaikis in Reih und Glied….wir liefen eine gute halbe Stunde ins Landes innere über Zeune und Böschungen…nur Anginares fanden wir keine….die ganze Zeit trafen wir keine Menschenseele…es waren nur Kosta und ich…nach knapp zwei Stunden kehrten wir dann mit leider leeren Händen,…aber einem vollen Herzen in den Hafen zu den Kaikis zurück….

Außer den Italienern waren auch ein paar bekannte Fischer aus Agia Galini in Gavdos so blieben wir zwei /drei Tage dort, obwohl der Fang aus Wetter und sonstigen Gründen gleich null war…aber es war Gesellschaft da…und das machte den Schmerz über die wenigen Fische etwas leichter…alle machten ihre Späßchen mit mir…Kostas deutsche Fischerin…es waren aber alles liebe Späße….ich war auch gaaanz schön stolz als einzige Frau zwischen so vielen Fischern…Ihr seht, es bleiben mir nicht immer nur die vielen gefangenen Fische in Errinnerung…dies war eine ganz besondere Reise für mich, weil ich das erste mal mit Kosta eine Spaziergang auf der Insel machte…weil die Atmosphäre zwischen so vielen Fischern einfach herrlich war…ich kam mir so etwas besonders vor….

Nach drei Tagen fuhren wir zwar mit wenig Fisch nach haus, aber die Stimmung war dennoch gut….nächstes Mal wird es wieder besser….

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Gadvopoula einmal anders

Einmal ging es nach Gavdopoula, nicht etwa zum Fischen, nein, ich sag mal wir hatten „Gäste“ an Bord…………

Früh morgens ging ich mit Kosta in den Hafen……das Kaiki mußte ja noch für unsere „Gäste“ vorbereitet werden.
Wir sammelten was wir nur finden konnten an alten Teppichen, Decken, Planen und was es sonst noch so alles gab….das ganze Deck wurde damit zugedeckt….

Wir waren gerade damit fertig, da kamen auch schon die Gäste….in zwei Kleintransportern wurden sie zum Kaiki gefahren und das gefiel ihnen wohl garnicht, sie machten sich lauthals bemerkbar….

Määääää – mä’ä’ä’ä‘ – meeeeee – mööööö – määääää …..

Ja unser Gast war eine ca. 80 köpfige Schafsherde…..

Ein hiesiger Schäfer bringt seine Schafe jedes Jahr für ein paar Monate nach Gavdopoula…….es war ein Chaos…es war sooo laut….und mir taten die Schafe richtig leid…..
Eine Stunde dauerte es etwa, bis alle Schafe an Bord waren, dann ging es endlich los….
Mit dabei waren: Kosta, sein Vater, meiner eine, der Schäfer und drei seiner Gehilfen…..irgendwie waren es ganz schön viele Schafe für das Kaiki, man könnte fasst schon sagen die stapelten sich da….und dann ihr unaufhörliches gemä+ä+ä+ä+cker….es war irre. Allemann an Bord waren wir damit beschäftigt, dafür zu sorgen, daß es den Schafen einigermaßen gut ging, also das keines von anderen zertreten wird, das ihre Köpfe immer schön frei sind etc. vor allem aber wichtig war aufzupassen, daß kein Schaf über Bord springt, denn dann sei die ganze Herde verloren….springt eins vorraus hüpfen alle hinterher.
Am Heck des Kaikis hatten wir ein kleines Separet (schreibt man das so??)…..dort wurden ein paar kleine Lämmer untergebracht….DA war ich natürlich!!! Sie waren noch so winzig, und soo süß…manche konnten noch nichmal richtig meckern……

Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichten wir Gavdopoula. Auf der Südseite der Insel gibt es eine kleine Bucht, wo die Felsen einigermaßen dazu geeignet waren die Schafe aus dem Kaiki zu befördern… das Kaiki wurde so weit es möglich war an die Felsen gebracht mit ein paar Seilen befestigt.. diese Aktion dauerte schon ewig, Kosta konnte natürlich nicht riskieren, daß das Kaiki beschädcigt wird…. Mit einem Holzbrett wurde dann noch vom Kaiki zum „Land“ eine Brücke gebildet… die Männer begaben sich dann an die nicht ganz einfache Arbeit die Schafe zu entladen.. die Schafe hatten es aufeinmal recht eilig und man mußte wieder höllisch aufpassen, daß keines ins Wasser sprang…..nach einer Weile war auch das geschafft, nun noch die kleinen Lämmchen und gut!! Und gut, nein garnicht, könnt ihr Euch vorstellen wie es auf dem Kaiki aussah und v.a. wie es, na, stank????

Wir hatten ja nun versucht gut abzudecken, aber durch das Getrete von ca. 240 Schafshufen verrutschte natürlich alles. Es war also alles recht vollgeschißen, so machten wir uns alle an die Arbeit, schrubbten das Kaiki und machten uns wieder auf den Heimweg…..ich konnte wieder vorne am Bug an meinem „Stammplatz“ sitzen und genoß die Ruhe und das Rauschende Meer……………………..

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Mein erstes mal Gavdos

Damals, von März bis Juni 2000 war ich immer dabei, wenn es mit dem Kaiki raus ging, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Kosta hatte sich damals noch nicht auf Paragadia spezialisiert, das kam erst später….

Ich lernte die Netze zu richten und Paragadia zu richten, meine Spezialität war es den Haken an die Tricha zu knoten….
Was es nur zum erlernen gab, versuchte ich in mich aufzunehmen.

Manchmal ging es nur hier an die Küste aber eben auch nach Gavdos.
Nach Gavdos fährt man nicht unbedingt nur für eine Nacht, das rentiert sich nicht, man bleibt schon 3/4/5 Nächte dort. Meist nur auf dem Kaiki, sehr selten fährt man in die Karave, den Hafen von Gavdos zum nächtigen.

Morgens wurde noch das nötigste eingekauft. Reis, Kartoffeln, Tomaten,
Eier, Zitronen, Fischbüchsen, Kekse, Brot……..
Mittags wurde noch mal ausgiebig gegessen dann wurde das Kaiki startklar gemacht und es ging los….
Das Wetter war hervorragend, Windstill, ruhige See, klare Sicht….
Es war atemberaubend wie sich Kreta immer weiter entfernte, irgendwann war Chora Sfakion dann garnicht mehr richtig auszumachen, Gavdos schien einem aber auch nicht grad näher gekommen zu sein… man war wohl so grad in der Mitte.
Die Überfahrt mit dem Kaiki dauert ca. 2 1/2 Stunden. Wir fuhren in die Bucht Birgo, im Westen der Insel, dort ist es meißt am geschütztesten.
Wir gingen vor Anker und die Männer bereiteten die Paragadia für die Nacht vor (Kosta, sein Vater und ein Ägypter)
Abends wurden Fischbüchsen aufgemacht (irgendwelche Makrelen in Tomatensoße), es gab Tomatensalat und Brot, einfach aber ausreichend.

Alles war super, bis auf den Zustand meiner Blase!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das Kaiki hat keine Toilette, auf einem 13m Holzbot mit einer kleinen Kajüte schiffsmittig kann man sich nicht gut verstecken und vor einem Ägypter, seinem sfakiotischen Schwiegervater in spe einfach mal so die Hose runter zu lassen, NAJA!!! Ich verdängte meine Bedürfnisse auf die Nacht wenn alle schliefen……..
Dazu kam es aber leider nicht, denn als ich aufwachte waren alle Männer schon munter bei der Arbeit, es war wohl so 3.00Uhr….
nun gut, ich riß mich zusammen, mir würde schon was einfallen… inzwischen schaute ich den Männern zu, wie sie die Paragadia auslegten… mehrere Körbe, da kommen gut an die tausend Haken zusammen. Danach legt man sich wieder ein zwei Stündchen aufs Ohr…
bei mir waren es wohl mehr, die unfaßbaren Eindrücke der Nacht, die Ruhe/Stille, Einsamkeit mitten auf hoher See haben mich wohl erschöpft…
Morgens wachte ich auf, erstens, weil meine Blase sich nun wirklich unangenehm bemerkbar machte, zweitens weil die Männer schon wieder bei Arbeit waren….es war sooo spannend zu sehen wie ein Haken nach dem anderen hochgezogen wurde. Viele ohne Fisch ohne alles, manche Triches durchbissen, also Haken fehlt, aber natürlich auch immer wieder mal ein schöner Fisch….dabei vergaß ich meine Blase schon faßt. Nach mehreren Stunden war die Arbeit getan. Man fuhr wieder in die Bucht zum Ankern. Ein paar der kleinen Fische wurde ausgenommen und Kostas Vater zauberte eine Kakavia (Fischsuppe) Ein Gedicht!!!!!
Ach ja, nach dem Essen spühlte ich die Teller usw. die Männer saßen schon wieder an der Arbeit, die Paragadia wurden erneuert, sortiert und für die nächste Nacht vorbereitet (das dauert dann bis Abends, Pausen gibt es keine, da ist das mit den Netzen schon einfacher,,,)

Bei mir war nach über 24Std der Zeitpunkt erreicht, das ich kurz davor war zu platzen…. Kosta merkte das wohl (warum ich ihm bisher nichts gesagt habe? keine Ahnung)er ging ans Heck, hohlte ein 5l Ölkanister, leer, schnitt ihn in der Mitte durch, gab ihn mir und meinte ich sollte runter zur Maschine….. ich schaute zwar anfangs etwas komisch war dann aber sehr dankbar. Ich „füllte“ den Kanister auf, kam von der Maschine wieder hervor schüttete es ins Meer, und alles unter einem riesen Gelächter der 3 Männer. Anfangs schämte ich mich soooooo, aber dann war alles OK…. dieses Problem hatte sich nun für ewig gelöst und ich konnte alles noch mehr genießen….Vier Tage blieben wir, der Ablauf immer der gleiche,Arbeit Arbeit Arbeit, Schlaf bekamen die Männer nur wenig. Es waren aber keine schlechten Zeiten und der Fang war dementsprechend gut……….

Die 4 Tage waren um und wir machten uns auf die Heimreise, Kreta kam immer näher und näher, Sfakia tauchte auf, wir waren wieder zu Hause….
Ich hatte um einiges mehr Schlaf als die Männer,trotzdem war ich irgendwie am Ende.
Im Hafen angekommen wurde der Fisch an den Fischhändler übergeben, das Kaiki wurde geschruppt und geputzt, auf Vordermann gebracht für die nächste Reise, dann erst ging es nach Hause, Kostas Mutter wartete schon mit Essen auf uns und dann ab ins Bett…………..

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