Gadvopoula einmal anders


Einmal ging es nach Gavdopoula, nicht etwa zum Fischen, nein, ich sag mal wir hatten „Gäste“ an Bord…………

Früh morgens ging ich mit Kosta in den Hafen……das Kaiki mußte ja noch für unsere „Gäste“ vorbereitet werden.
Wir sammelten was wir nur finden konnten an alten Teppichen, Decken, Planen und was es sonst noch so alles gab….das ganze Deck wurde damit zugedeckt….

Wir waren gerade damit fertig, da kamen auch schon die Gäste….in zwei Kleintransportern wurden sie zum Kaiki gefahren und das gefiel ihnen wohl garnicht, sie machten sich lauthals bemerkbar….

Määääää – mä’ä’ä’ä‘ – meeeeee – mööööö – määääää …..

Ja unser Gast war eine ca. 80 köpfige Schafsherde…..

Ein hiesiger Schäfer bringt seine Schafe jedes Jahr für ein paar Monate nach Gavdopoula…….es war ein Chaos…es war sooo laut….und mir taten die Schafe richtig leid…..
Eine Stunde dauerte es etwa, bis alle Schafe an Bord waren, dann ging es endlich los….
Mit dabei waren: Kosta, sein Vater, meiner eine, der Schäfer und drei seiner Gehilfen…..irgendwie waren es ganz schön viele Schafe für das Kaiki, man könnte fasst schon sagen die stapelten sich da….und dann ihr unaufhörliches gemä+ä+ä+ä+cker….es war irre. Allemann an Bord waren wir damit beschäftigt, dafür zu sorgen, daß es den Schafen einigermaßen gut ging, also das keines von anderen zertreten wird, das ihre Köpfe immer schön frei sind etc. vor allem aber wichtig war aufzupassen, daß kein Schaf über Bord springt, denn dann sei die ganze Herde verloren….springt eins vorraus hüpfen alle hinterher.
Am Heck des Kaikis hatten wir ein kleines Separet (schreibt man das so??)…..dort wurden ein paar kleine Lämmer untergebracht….DA war ich natürlich!!! Sie waren noch so winzig, und soo süß…manche konnten noch nichmal richtig meckern……

Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichten wir Gavdopoula. Auf der Südseite der Insel gibt es eine kleine Bucht, wo die Felsen einigermaßen dazu geeignet waren die Schafe aus dem Kaiki zu befördern… das Kaiki wurde so weit es möglich war an die Felsen gebracht mit ein paar Seilen befestigt.. diese Aktion dauerte schon ewig, Kosta konnte natürlich nicht riskieren, daß das Kaiki beschädcigt wird…. Mit einem Holzbrett wurde dann noch vom Kaiki zum „Land“ eine Brücke gebildet… die Männer begaben sich dann an die nicht ganz einfache Arbeit die Schafe zu entladen.. die Schafe hatten es aufeinmal recht eilig und man mußte wieder höllisch aufpassen, daß keines ins Wasser sprang…..nach einer Weile war auch das geschafft, nun noch die kleinen Lämmchen und gut!! Und gut, nein garnicht, könnt ihr Euch vorstellen wie es auf dem Kaiki aussah und v.a. wie es, na, stank????

Wir hatten ja nun versucht gut abzudecken, aber durch das Getrete von ca. 240 Schafshufen verrutschte natürlich alles. Es war also alles recht vollgeschißen, so machten wir uns alle an die Arbeit, schrubbten das Kaiki und machten uns wieder auf den Heimweg…..ich konnte wieder vorne am Bug an meinem „Stammplatz“ sitzen und genoß die Ruhe und das Rauschende Meer……………………..

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